Wibo­rada

Die vergessene Heilige. Ein «Schatz im Acker» der Stadt St.Gallen. Mit Wiborada 2021 heben wir eine aussergewöhnliche, spirituelle Frau weiter aus der Vergessenheit. 

Zwei Fenster

In St.Gallen schlummert die Geschichte einer unglaublichen Frau. Wiborada von St.Gallen  lebte im 10. Jahrhundert als Eingeschlossene bei der heute reformierten Kirche St.Mangen . Sie hatte sich einmauern lassen und lebte bis zu ihrem Tod als sogenannte Inklusin. Ihre Zelle hatte keine Tür, aber zwei Fenster. Ein Fenster in die Kirche hinein. Ein Fenster zur Welt hinaus.

Wiborada von St.Gallen  war eine Gottsucherin und eine Beterin. Sie konnte die Psalmen auswendig. Sie war aber auch Ratgeberin für viele.

Wiborada 2021

Wir bauen eine Zelle an den Ort, wo Wiborada von St.Gallen eingemauert gelebt hatte. In den Monaten Mai und Juni 2021 bewohnen Frauen oder Männer für je eine Woche die Zelle. Sie lassen sich einschliessen.

Wir eröffnen damit die Frage, was die Lebens- und Glaubenskraft heute heissen kann: Wie suchen Menschen heute Gott? Wie suche ich Gott? Kann ich mir vorstellen, dass Selbstverwirklichung auch damit zu tun hat, Gott zu suchen?

Bewer­bung als Eingeschlos­sene

Wir suchen Leute, welche interessiert sind, sich 2021 eine Woche lang in der nachgebauten Wiboradazelle einschliessen zu lassen. Sie bewerben sich bis Ende März 2020 mit folgendem Fragebogen:

Spenden

Der Künstler Det Blumberg hat eine neue Skulptur der heiligen Wiborada von St.Gallen geschaffen. Gesucht sind 1000 Menschen, die eine Zehnernote für die Skulptur spenden.

Inputs

Wiborada lebte ein selbstverwirklichtes, spirituelles Leben. Wie geht das heute? Diese Inputs zeigen Wirkung, wenn du dich darauf einlässt.

Agenda

Anlässe zum Wiboradaprojekt 2021 werden zu gegebener Zeit hier angezeigt.